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Drachen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Sumpfdrachen]] haben 8 Mägen. Außerdem verfügt der Verdauungstrakt auch noch über andere komplexe Komponenten, zum Beispiel Röhren für fraktionierte Destilation.
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[[Sumpfdrachen]] haben 8 Mägen. Außerdem verfügt der Verdauungstrakt auch noch über andere komplexe Komponenten, zum Beispiel Röhren für fraktionierte Destillation.
  
 
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Version vom 10. April 2007, 01:55 Uhr

ger. Drachen; engl. Dragons

Allgemeines

Auf der Scheibenwelt gibt es mehrere Formen von Drachen.

Draco Nobilis - Noble Drachen

Errols Kampf gegen den großen Drachen in Ankh-Morpork

Draco Nobilis oder auch besser als Noble Drachen (engl. Noble Dragons) sind Drachen, wie man sie sich vorstellt. Sie sind groß, wiegen 20 Tonnen, können fliegen und Feuer spucken. Man geht davon aus, dass sie während der Magischen Kriege entstanden sind, denn nur eine große Menge Magie wäre dazu in der Lage eine solche Kreatur entstehen zu lassen.

Ein Nobler Drache regierte für eine Weile in Wachen! Wachen!/Guards! Guards! Ankh-Morpork.

Laut Aussage von Hrun dem Barbaren in Die Farben der Magie/The Colour of Magic wurde der letzte solche Drache vor 200 Jahren von Kodix von Chimära getötet.

Draco Vulgaris - Sumpfdrachen

Draco Vulgaris, besser als Sumpfdrachen (engl. Swamp Dragons) bekannt, sind Drachen, wie sie funktionieren können. Sie sind klein und sehr schreckhaft. Schon der kleinste Schock kann dazu führen, dass sie explodieren.

Erscheinung

Die kleinen Drachen sind reptilisch mit schuppiger Haut, birnenförmigem Körper und roten Augen. Sumpfdrachen verbreiten einen sehr starken chemischen Geruch, außerdem geht eine intensive Wärme von ihnen aus.

Größe

Mehrere Sumpfdrachen

Sumpfdrachen sind durchschnittlich um die acht Daumen, das sind ungefähr 60 Zentimeter, groß. Der größte bekannte Sumpfdrache war Munterherz Klauenstoß von Ankh mit 14 Daumen, was circa einem Meter entspricht.

Biologie

Sumpfdrachen haben 8 Mägen. Außerdem verfügt der Verdauungstrakt auch noch über andere komplexe Komponenten, zum Beispiel Röhren für fraktionierte Destillation.

Ernährung

Sumpfdrachen sind omnivor. Sie fressen alles außer Metall und Eruptivgestein. Man darf nicht pingelig sein, wenn man in einem Sumpf aufwächst. Domestizierte Sumpfdrachen füttert man am besten mit einer Mischung aus Torf, Petroleum und einer Prise Schwefel.

Bezeichnungen

Weibliche Tiere bezeichnet man als Hennen (engl. hen) und ab der dritten Brut als Altglucken (engl. dams). Männliche Tiere werden bis zum 8. Monat als Kriecher (engl. pewmet), vom 8. bis zum 14. Monat als Hahn (engl. cock), danach als Schnauzer (engl. snood) und nach Vollendung des zweiten Lebensjahres als Raufer (engl. cobb) bezeichnet.

Eine Gruppe von Sumpfdrachen bezeichnet man als Haufen oder Peinlichkeit. Nach ihrem Tod werden sie als Krater (engl. crater) bezeichnet.

Paarungsverhalten

Drachen paaren sich in der Luft. Männchen kämpfen mit gespucktem Feuer gegeneinander. In der Brutzeit jedoch atmen nur die Hennen Flammen, um die Brut warm zu halten. Die Männchen beschränken sich darauf Feuerholz zu sammeln. Weibchen legen jeweils dreimal im Jahr bis zu vier Eier. Die meisten davon werden von unachtsamen Männchen zu Brei zertreten. Außerdem haben die Weibchen was die Auswahl von Nistplätzen betrifft den Mutterinstinkt und die Vernunft eines Ziegelsteins. Außer in der Paarungszeit beachten männliche und weibliche Drachen einander kaum und zeigen nur Interesse an Feuerholz. In der Paarungszeit die sich alle zwei Monate wiederholt bekommen sie jedoch die Zielstrebigkeit einer Kreissäge. Der Territorialinstinkt ist beim Weibchen ausgeprägter als beim Männchen.

Feuer

Der Feueratem wird durch die Verbrennung höchst komplexer Verdauungsgase ermöglicht. Sumpfdrachen destilieren brennbare Flüssigkeiten oder Gase aus der aufgenommenen Nahrung und entzünden sie, wenn sie die entsprechenden Verdauungskanäle verlassen. Manchmal kommt es dabei zu einer Art Rückzündung was dazu führt, dass sich der Drache stückchenweise über die nähere Umgebung, wie dem Boden, den Wänden und der Decke des Raumes, verteilt. Es hat den Anschein als habe die Natur beim Design der Drachen nicht sorgfältig genug geplant.

Krankheiten

Sumpfdrachen leiden unter einer Vielzahl von Krankeiten. Zu den bekannten zählen: Schieferkehle (engl. Slab Throat), schwarzer Widder (engl. The Black Tups), Trockenlunge (engl. Dry Lung), Schauder (engl. Storge), Schwanker (engl. Staggers), Werfer und Schlepper (engl. Heaves), Großes Heulen (engl. Weeps), Steine (engl. Stones), Gesenkte Fersen (engl. Abated Heels) und Zickzack-Kehle (engl. Zigzag Throat).

Wissenswertes

Im Großen und Ganzen ist es erstaunlich, dass Sumpfdrachen alt genug werden, um einen zweiten Sonnenaufgang zu erleben. Selbst die Durchquerung eines Raumes muss als biologisches Wunder angsehn werden. Sumpfdrachen haben nur deshalb überlebt, weil Sümpfe meist nur in abgelegenen Regionen mit wenigen natürlichen Feinden existieren. Drachen stellen ohnehin keine gute Beute dar: Wenn man die ledrige Haut und die starken Flugmuskeln wegnimmt bleibt nur etwas, das sich am besten mit einem schlecht strukturierten Chemiebetrieb vergleichen lässt. Es ist also kein Wunder, dass Drachen fast immer krank sind. Sie benötigen permanente Magenverstimmungen, um genügend Brennstoff zur Verfügung zu haben. Ein großer Teil der Hirnkapazität wird für die Kontrolle des Verdauungssystems beansprucht, das brennbare Substanzen aus den seltsamsten Grundstoffen gewinnt. Sie können sogar über Nacht ihr internes Leitungssystem verändern und es problematischen Stoffwechselprozessen anpassen. Die ganze Zeit über leben Drachen auf einer chemischen Messerschneide: Ein falscher Schluckauf und sie sind ein Fleck in der Landschaft.

Man fragt sich heute, warum Menschen sich früher vor Drachen gefürchtet haben. Wenn ein solches Wesen in einer nahen Höhle wohnte, brauchte man nur zu warten, bis es sich selbst in die Luft jagte oder an akuter Verdauungsstörung starb.

Wie viele von ihnen mögen wohl sogenannten Helden zum Opfer gefallen sein? Wie grausam Geschöpfe umzubringen, deren einziges Verbrechen darin besteht im Flug zu explodieren. Den einzelnen Drachen liegt sicher nichts daran, eine Angewohnheit daraus zu entwickeln. Drachen werden als Allesfresser bezeichnet, doch das stimmt nur zum Teil. In Wirklichkeit zehren sie hauptsächlich von ihren Nerven, wenn sie kummervoll über die Scheibenwelt fliegen und sich vor ihrem eigenen Verdauungssystem fürchten. Während die Familie noch versucht über den Explosionstod des Vaters hinwegzukommen, marschiert irgendein Hohlkopf heran, rückt die Rüstung zurecht und bohrt das Schwert in ein Etwas, das fast nur aus Mägen besteht und bald ohne fremde Hilfe gestorben wäre.

Wenn zwei Drachen kämpfen, kämpfen sie bis zum Tod. Es gibt Mythen die behaupten, dass ein solcher Kampf mit einer Unterwerfungsbekundung endet, indem sich eines der Tiere auf den Rücken rollt. Das ist Unsinn. Wenn ein Tier dumm genug ist, sich vor einem Sumpfdrachen auf den Rücken zu rollen, schlitzt er ihm den Bauch auf. Was das angeht, sind sie den Menschen sehr ähnlich. Der Drache, der gewinnt, tötet den Verlierer in jedem Fall. Danach explodiert er in den meisten Fällen vor Aufregung.

Drachen des Wyrmbergs

In der magisch sehr stark angereicherten Region in der Nähe des Wyrmbergs werden Drachen mit Hilfe von Fantasie beschworen.